Die verschiedenen Saunen
Der Besuch einer Sauna dient nicht nur zur Stabilisierung des Immunsystems sondern ist ein Ort der Erholung und Entspannung.
Gerade im Wellnessbereich haben sich ganze Saunalandschaften etabliert. Anders als bei den Römern, wo Aufgüsse das Saunieren beherrschten, gibt es auch Saunen die nur mit Kräutern und trockener Luft angereichert werden. Sogenannte Kraxenöfen, die man noch aus alten Bauernstuben kennt, sorgen für eine behagliche Atmosphäre. Diese milde Kräuterdunstanwendung wärmt den Rücken und die Schultern und sorgt so für das Wohlbefinden und körperliche Regeneration.
Möchte man in der Sauna aber so richtig schwitzen, kann man sich für eine Blockhaussauna entscheiden. Bei heißen 95°Celsius und verschiedenen aromatischen Aufgüssen kommt man ins Schwitzen und nach anschließender Abkühlung ist der Kreislauf wieder stabilisiert.
Wer es nicht ganz so heiß mag oder verträgt, kann sich für eine Bauernsauna entscheiden. Es werden Tannenzapfen, Kräuter und Koniferenzweige mit Hilfe eines speziellen Ofens verdampft. Diese Sauna ist ein Kräuterdunstbad mit milder temperaturansteigender feuchter Wärme. 50°Celsius werden in einer Bauernsauna nicht überschritten.
Trocken und sehr heiß ist dagegen die finnsche Sauna mit ca. 90° Celsius. Der Besuch dieser Sauna besteht in der Regel aus 2 bis 3 Gänge. Dabei wird nicht nur das Immunsystem gestärkt sondern der gesamte Stoffwechsel angeregt.
Zu erwähnen ist noch der Besuch einer Erdsauna.
Dies ist ebenfalls eine finnische Sauna, die in den Erdboden eingelassen ist. Bei 100°Celsius beugt man jede Erkältung vor, sie dient zur Abhärtung des Immunsystems. Wer dann noch möchte, kann sich im Wellnessbereich eine Massage können.
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